New Bike Day 🎉

Es ist passiert und ich kann freudestrahlend verkünden, dass ich ein neues Rennrad habe!

Fangen wir mal ganz vorne an: Mir ist mein Bottecchia-Rennrad Anfang 2024 ja sozusagen spontan „zugelaufen“, als festgestellt wurde, dass ich dieselbe Körpergröße habe wie die ehemalige Besitzerin. Die Testfahrt war für mich das erste Mal, dass ich auf einem Rennrad saß, bei dem ich zum Fahren nicht mit Anschwung aufspringen musste, weil das Rad viel zu groß für mich war. Es machte Spaß und so beschloss ich kurzerhand, mir für schmales Geld ein Rennrad anzuschaffen.

Zwei Jahre später fahre ich immer noch Rennrad, aber über die Zeit stellte sich auch heraus, dass das Bottecchia vielleicht doch nicht ganz zu mir passt. Das liegt nicht an der Rahmengröße, sondern an der Ausstattung. Da auf dem Rahmen lediglich groß „Bottecchia“ und „Race Division“ stehen, weiß ich bis heute nicht genau, um welches Modell es sich handelt und aus welchem Jahr es eigentlich ist, denn die Vorbesitzerin hat es ebenfalls gebraucht gekauft.

Wahrscheinlich ist es ein „Bottecchia Duello“, zumindest gibt es internationale Verkaufsangebote mit diesem Titel, bei denen zumindest die Rahmenlackierung und Teile der Ausstattung identisch sind. Für das mutmaßliche Baujahr hat mir das Gemini KI-Modell folgendes vorgeschlagen:

Das Rennrad stammt aus dem Zeitraum ca. 2006 bis 2009 (am wahrscheinlichsten aus den Jahren 2007 oder 2008).

Warum dieses Zeitfenster?

  1. Die Schaltung: Die Campagnolo Veloce wurde im Jahr 2004 auf 10-fach („10 Speed“) umgestellt. Die hier verbauten Schalt-Bremshebel (Ergopower) mit den spitzen Höckern und der klassischen Zugverlegung (Wäscheleinen gab es bei Campagnolo zwar nicht, aber die Form änderte sich ab 2009 grundlegend hin zu den geschwungenen „Ultra-Shift“-Griffen).
  2. Die Übersetzung: Die klassische Heldenkurbel mit 53/39 Zähnen vorne war Mitte der 2000er Jahre noch Standard bei sportlichen Rädern, bevor sich kurz darauf die kompakteren Kompaktkurbeln (50/34) im Breitensport fast vollständig durchsetzten.
  3. Rahmen-Design: Das Rahmendesign mit den geschwungenen Rohrformen (Advanced Frame Technology) und der spezifischen rot-weiß-schwarzen Lackierung ist charakteristisch für die Bottecchia-Kataloge der späten 2000er-Jahre.

Sie haben hier ein klassisches, solides italienisches Aluminium-Rennrad aus der zweiten Hälfte der 2000er Jahre, das mit der Campagnolo-Gruppe und den Ursus-Laufrädern sehr langlebig ausgestattet ist.

Quelle: Gemini AI, 3.5 Flash Modell

Dass es rund 18 Jahre alt ist, ist dabei nicht das Problem, die sogenannte „Heldenkurbel“ dagegen schon. Das habe ich bei Anstiegen recht schnell in Erfahrung bringen dürfen, denn es gibt für mich schlichtweg keine weiteren Gänge, die ich runter schalten kann, wenn das Treten für mich am Berg zu schwer wird. So schnellt mein Puls in die Höhe und ich kämpfe mich bei gefühlt 5 km/h den Anstieg hoch, während ich viel zu langsam pedaliere. Das macht keinen Spaß.

Als ich im Teneriffa-Urlaub die Gelegenheit nutzte und mir ein aktuelles Rennrad mietete, durfte ich erleben, wie viel einfacher es sein kann, Berge zu bezwingen. Es war natürlich immer noch anstrengend, aber schaffbar und so stand für mich fest, dass ich mittelfristig eine für mich bessere Gang-Übersetzung benötige, wenn ich diesen Sport weiter betreiben möchte. Das Bottecchia entsprechend umzubauen und mit einem neuen Kettenblatt bzw. Schaltung auszustatten, wäre vielleicht möglich gewesen, aber ob sich das wirklich gelohnt hätte? Zudem habe ich bei meiner Recherche für mein Indoor-Rad-Setup festgestellt, dass schon eine neue Kassette für die Kombination aus Bottecchia und Wahoo Kickr recht teuer gewesen wäre, weil das System heutzutage nicht mehr verbreitet ist. Und beim Tauschen meines Bottecchia-Vorbaus auf ein kürzeres Modell habe ich gelernt, dass mein 25,4 mm Lenkerdurchmesser nicht dem aktuellen Standard von 31,8 mm entspricht und es so nur noch wenige Vorbau-Modelle gibt.

In knapp 20 Jahren hat sich in der Rennradwelt offensichtlich einiges getan und inzwischen gibt es diverse Möglichkeiten für den Breitensport, während mein lieb gewonnenes Bottecchia-Rennrad eigentlich für Profi-Rennradfahrer mit dicken Waden und entsprechender Ausdauer und Trittkraft gedacht ist. Im flachen Land macht es mir zwar trotzdem Spaß zu fahren (wie zum Beispiel im Alten Land), aber selbst die Endmoränen-Anstiege hier in Norddeutschland machen mir das Leben schwer.

So habe ich schon seit Winter ein paar Kleinanzeigen-Benachrichtigungen für Rennräder aktiviert und habe ab und zu nachgeschaut, was für Angebote es dort gibt. So weiß ich auch, dass die Menge an Angeboten mit passenden Rahmengrößen für mich ziemlich klein ist. Ich bin zwar so groß wie die deutsche Durchschnittsfrau, aber Rennräder sind aktuell leider doch noch ein sehr Männer-fokussiertes Thema und Männer sind im Schnitt deutlich größer, wodurch auch die Rahmengrößen größer sind. Mein Bottecchia hat eine Rahmengröße von 48 cm, somit bin ich auf der Suche nach Rädern in diesem Bereich gewesen und dafür ploppten nur alle paar Wochen passende Angebote in ganz Deutschland auf.

Während ich mich also mit dem Thema Rennradgeometrie für Frauen befasste, lernte ich schnell, dass der anatomische Unterschied zwischen Frauen und Männern auch im Bezug aufs Rennradfahren eine Rolle spielt: Oft ist der weibliche Oberkörper im Verhältnis kürzer als die Beine, wodurch Frauen bei der auf Männer optimierten Rahmengeometrie eventuell zu gestreckt sitzen und so Nachteile wie zu viel Druck auf den Händen oder Schulterprobleme entstehen können. Das habe ich bei meinem Bottecchia bereits festgestellt und durch die Verkürzung des Vorbaus deutlich verbessert.

So stellt sich also die Frage, welche Hersteller denn überhaupt auf Frauen optimierte Rennradmodelle anbieten? Auf Teneriffa hatte ich mir mit dem Scott Addict Contessa mit Absicht ein Modell ausgesucht, das als auf Frauen optimiert beworben wird. Allerdings habe ich inzwischen gelernt, dass das Label „Contessa“ heutzutage lediglich bedeutet, dass der Sattel, die Lenkerbreite und die Farboptionen angepasst sind – der Rahmen ist identisch zum Standard-Addict-Modell. Gut zu wissen! Übrigens gibt es aktuell von Scott nur noch Contessa-Modelle im E-Bike-Bereich und gebrauchte Contessa-Rennräder sind rar.

Soweit ich recherchiert habe, gab es früher zwar Frauen-Rahmengeometrien bei verschiedenen Herstellern wie Canyon (Endurance & Ultimate WMN), Specialized (Amira & Ruby), Trek (Slique & Madone Women’s) oder das erwähnte Scott Contessa, das früher sehrwohl eine angepasste Rahmengeometrie hatte, aber diese Hersteller haben die Reihen eingestellt und verfolgen ein sogenanntes Unisex-Konzept. Meine vielleicht böswillige Vermutung ohne Belege: Man macht mit Frauen im Rennradsport nicht genug Umsatz, dass sich das Anbieten der speziellen Rahmen finanziell auszahlt.

Es gibt allerdings eine Ausnahme: der taiwanische Fahrradhersteller Giant hat 2008 die Marke Liv als reine Marke exklusiv für Frauenfahrräder gegründet. Liv wirbt mit „we put women first“ und designt alle Komponenten der Fahrräder mit Fokus auf die weibliche Geometrie. Außerdem:

Wir sind ein von Frauen geführtes Unternehmen. Jede Schlüsselposition wird von einer Frau besetzt. Und wir sind die einzige Frauenmarke, die ihre Bikes von Grund auf selbst entwickelt.

Quelle: liv-cycling.com

All das spricht mich als Frau in einer immer noch viel zu patriarchalischen Welt absolut an und daher finde ich Liv grundsätzlich unterstützenswert. Das machte meine Rennradsuche allerdings nicht wirklich einfacher, denn neue Liv-Bikes sind nicht günstig und der Gebrauchtmarkt für Liv-Rennräder in meiner Rahmengröße ist ebenfalls sehr klein.

So liefen meine Angebotsbenachrichtigungen eine ganze Weile, bis vor kurzem ein attraktives Angebot in der Nähe aufploppte. Ein ca. ein Jahr altes Liv Langma Advanced 1, das nur drinnen auf der Rolle gefahren worden war und laut Beschreibung der Besitzerin von der Geometrie her doch nicht passt. Auf den Fotos sah es aus wie neu, der Preis war aber dementsprechend auch nicht ganz günstig – und so begann meine intensivere Recherche. Die endete erstmal mit dem Fund eines Händler-Angebots für denselben Preis, was das Kleinanzeigen-Angebot unattraktiv machte, sollte die Verkäuferin nicht ein ganzes Stück reduzieren. Dazu kommt, dass es sich um einen Carbonrahmen handelte und ich aus diversen Quellen gelernt habe, dass man damit beim Gebrauchtkauf extrem aufpassen muss, weil man mögliche Schäden und Risse nicht unbedingt sieht. Da ich mich damit nicht auskenne und das somit eine zusätzliche Herausforderung beim Besichtigen gewesen wäre, habe ich auf eine ggf. unverschämt wirkende Anfrage, ob die Verkäuferin den Preis nicht erheblich reduzieren will, weil man das Rad neu für denselben Preis kaufen kann, verzichtet.

Aber sollte es dann also das Liv Langma Advanced 1 aus 2025 vom Händler sein? Die Ausstattung mit Details wie einer elektronischen Shimano 105 DI2 Schaltung waren schon verlockend, aber ist das Modell überhaupt das Richtige? Es gibt ja auch noch das Liv Avail, das mehr in Richtung Endurance geht, während das Langma als Race klassifiziert wird.

Ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben, dass trotz meiner persönlichen „form follows function“-Philosophie die Farbe in dieser Preisklasse für mich eine Rolle spielt und dass das Farbangebot der letzten Jahre nicht wirklich zu mir passt:

Ja, Geschmäcker sind verschieden und wahrscheinlich haben sich die Designerinnen dabei irgendwas gedacht, aber ein Rennrad in Babyblau, Beere oder gar Beige wäre für mich definitiv ein Kompromiss.

Tja, und dann bemerkte ich ein Händlerangebot für ein massiv reduziertes, nagelneues Liv Langma Advanced Pro 1 aus dem Jahr 2024:

Liv Langma Advanced Pro 1 (2024) (Bildquelle: liv-cycling.com)

Preislich lag es durch das Angebot im selben Bereich wie die besten „Langma Advanced ohne Pro“-Angebote, sodass es nach tagelangem Hin- und Her-Überlegen, ob ich überhaupt ein Rennrad brauche und wenn ja, dann wirklich dieses, doch irgendwie noch ein „Instabuy“ war. 😄

Und so habe ich mein Bottecchia durch ein Liv ersetzt, das nicht nur wirklich hübsch aussieht, sondern auch viele Dinge hat, die ich nicht so wirklich brauche, aber die schon geil sind. Randnotiz: Das Waldgrün finde ich persönlich richtig schick!

Mein neues Liv Rennrad bei meiner ersten Ausfahrt.

Fangen wir mit dem Hauptgrund meines Upgrades an: Die Gänge. Die Webseite ritzelrechner.de hat eine praktische Visualisierung unterschiedlichster Gangschaltungen, bei der man die von mir beschriebenen Nachteile der Campagnolo-Schaltung verglichen mit der Shimano 105 Di2 und der SRAM Rival gut erkennen kann:

Vergleich von Campagnolo Veloce, Shimano 105 Di2 und SRAM Rival Ritzeln (Quelle: ritzelrechner.de)

Ganz oben ist meine Bottecchia-Gangschaltung, bei der der kleinste Gang ziemlich weit rechts im Diagramm losgeht. Dafür sind die Abstufungen der Gänge ziemlich fein, was mir als Nicht-Wettkampf-Fahrerin wenig bringt. Sowohl Shimano als auch SRAM dagegen starten viel weiter unten und bieten so für mich deutliche Vorteile. Die hier dargestellte SRAM Rival entspricht genau der Schaltung des Liv Langma Advanced Pro 1, ist also meine neue Schaltung. Spoiler: Ein Unterschied wie Tag und Nacht!

Nachdem ich auf Teneriffa mit der elektronischen Shimano 105 Di2 unterwegs gewesen bin, war ich von elektronischen Schaltungen schon angetan und freue mich, jetzt auch dauerhaft elektronisch schalten zu können. Bei der Campagnolo-Schaltung hatte ich vorne 2 Kettenblätter und hinten eine Kassette mit 10 Ritzeln. Jetzt sind es vorne 2 und hinten 12. Die Art und Weise der Schaltung unterscheidet sich ebenfalls: Die SRAM Rival ist so konfiguriert, dass man am linken Lenkerhebel runter- und am rechten Hebel hochschaltet (wie bei meinem Zwift Ride Lenker), und wenn man beide Hebel gleichzeitig drückt, wechselt man das Kettenblatt vorne am Pedal. Bei meiner Campagnolo habe ich links die vorderen Kettenblätter geschaltet (der Daumenhebel schaltet runter oder tut nichts, wenn man schon „unten“ ist, der Fingerhebel schaltet hoch – oder tut nichts) und rechts die Ritzel hinten (Daumen schaltet rauf, Finger runter). Bei den ersten Ausfahrten mit dem neuen Rad habe ich mich so beim Anstieg schön verschaltet, denn intuitiv ist für mich, mit den Fingern der rechten Hand runterzuschalten – aber bei SRAM schalte ich so hoch. Ich habe mich schnell umgewöhnt, beide Systeme im Wechsel fahren wäre aber schon kognitiv fordernd, glaube ich.

Zusammen mit der elektronischen Schaltung kommt das Liv ebenfalls mit hydraulischen Scheibenbremsen, während mein Bottecchia Felgenbremsen hat. Ich muss zugeben, dass ich den Unterschied nicht wirklich merke, wobei die neuen Scheibenbremsen vielleicht etwas schneller und fester greifen. Unterm Strich ist auch das ein Upgrade, aber da ich zuvor keine Nachteile hatte, macht sich das nicht aktiv bemerkbar.

Ein weiterer Punkt ist die Geometrie: Auch wenn die Rahmen geometrisch ähnlich sind, ist der Lenker des Liv schmaler und schon bei der ersten Ausfahrt merkte ich, wie viel entspannter ich vom Oberkörper her sitze. Mit einem so deutlichen Unterschied habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet und deshalb freut es mich umso mehr, dass ich jetzt viel entspannter sitze. Für die richtige Einstellung aller Komponenten werde ich noch ein Bikefitting machen, damit alles passt, aber der Ersteindruck ist super.

Und wo wir schon beim Rahmen sind: Das neue Motto ist „Alles Carbon“, eigentlich war ich nicht unbedingt darauf aus, aber ein Fahrrad zu haben, das grundsätzlich nur rund 8 kg wiegt, ist schon verrückt. Ich kann es einfach mit einer Hand tragen, ohne dass es sich schwer anfühlt!

Das bedeutet allerdings auch, dass der Rahmen und die Felgen empfindlicher sind, als bei Aluminium. So habe ich mir schon bei der ersten Testfahrt vorne am Steuerrohr eine Scheuerstelle geholt, weil dort der Bremsschlauch aufliegt. Oh man! Zum Glück liefert Liv ein paar transparente Aufkleber mit, die ich danach direkt angebracht habe. Das Oberrohr und die Unterseite des Unterrohrs werde ich ebenfalls folieren, auch wenn ein Fahrrad am Ende ein Gebrauchsgegenstand ist.

Weiter geht’s dann mit vielen kleinen Dingen, die ich eigentlich überhaupt nicht brauche, wie zum Beispiel dem Powermeter in der Kurbel. Das musste erstmal geladen werden, bevor es mit der App kommunizieren wollte, aber seitdem meldet es zuverlässig, wie viel Kilojoule ich pro Ausfahrt auf die Kurbel gebracht habe. Es ist schon ungewohnt, dass ich jetzt so viele Akkus zu betreuen habe: Zwei Akkus für die SRAM-Schaltung (plus zwei Batterien in den Schaltgriffen), das Powermeter, das Garmin-Radar-Rücklicht und mein Wahoo-Navi.

So wird der SRAM-Schaltungs-Akku geladen.

Außerdem bin ich froh, dass ich ein Rennrad-Modell habe, bei dem die Kabel nicht komplett im Rahmen versenkt sind, denn dann kann man Vorbau oder andere Lenkereinstellungen nicht so leicht ändern, sondern muss im Zweifel sogar einen neuen Bremsschlauch verlegen, weil der alte im Rahmen zu kurz ist. Auch wenn es schicker aussehen mag, einen aerodynamischen Einfluss wird das für mich nicht haben und so bin ich froh, dass ich mich darum nicht kümmern muss.

Zu guter letzt kommen wir zu den Reifen: Beim Kauf des Rades habe ich gelesen, dass die Reifen „tubeless ready“ sein werden und habe mir schon Gedanken gemacht, ob ich Dichtmilch einfüllen will oder doch einen Schlauch verwenden will, weil ich noch nie mit Dichtmilch gearbeitet habe. Das wurde mir abgenommen, denn obwohl ich mein Rennrad online bestellt habe, kam es fast fahrbereit an. Der Onlineshop hat sich um alles gekümmert, hat das Rad komplett vormontiert, testgefahren und alles grob eingestellt. Nach Lieferung musste ich es lediglich aus dem Karton nehmen und den Lenker einmal drehen sowie die Sattelhöhe einstellen und Pedale montieren. Somit kamen auch die Reifen fahrfertig an und durch die mitgelieferten leeren Dichtmilchflaschen wurde mir die Entscheidung abgenommen und ich fahre jetzt tubeless. Na gut, dann befasse ich mich also demnächst damit, wie man Dichtmilch eigentlich wartet und wie oft sie getauscht werden muss. Erstmal fiel mir bei der ersten Fahrt direkt auf, wie viel weicher sich das Rad insgesamt fährt. Ich habe gelesen, dass auch ein Carbonrahmen mehr federn soll, aber vielleicht liegt es auch an den Reifen, die einerseits tubeless und andererseits 28 statt 25 mm breit sind. Es ist auf jeden Fall ein deutlicher Unterschied und abgesenkte Bordsteine schlagen mir nicht mehr so in den Rücken wie mit dem Bottecchia. Traumhaft!

Alles in allem haben mich schon die ersten, kurzen Ausfahrten überzeugt und ich bin positiv überrascht, wie viel besser sich das neue Fahrrad fährt. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich vielleicht nicht so lange gezögert. 😉

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