Das Wetter ist seit Tagen wechselhaft. Es ist frisch bis kalt und regnet immer wieder, sodass Sport draußen eine Überwindung darstellt. In solchen Momenten bin ich zugegebenermaßen sehr froh, dass ich ein Indoor-Fahrrad habe. So gibt es für mich keine Ausrede mehr und statt mich bei Regen und Wind zum Lauftraining zu zwingen oder nicht Rennrad fahren zu können, geht’s „auf die Rolle“.
Mit der Anschaffung des Zwift Ride im vergangenen Winter habe ich mich zunächst für eine Zwift-Mitgliedschaft für 19,99 € monatlich entschieden, da ich öfter auf dem Rollentrainer gefahren bin und es draußen zu kalt fürs „richtige“ Rennradfahren war. Doch so langsam kommt der Frühling und nach den ersten Touren im Freien habe ich meine Mitgliedschaft erstmal gekündigt. Es gibt auch die Möglichkeit, die Mitgliedschaft zu pausieren, allerdings nur bis zu 8 Wochen und das war mir zu wenig. Ich rechne damit, erst im Herbst wieder viel drinnen zu fahren, sodass sich die monatlichen Kosten für mich lohnen würden.
Da anstelle des Aprils momentan wie erwähnt der Mai macht, was er will, nutze ich statt Zwift aktuell MyWhoosh, um drinnen und zeitgleich virtuell zu fahren. Ich habe auch viel Gutes von Rouvy gehört, deshalb habe ich schon den Gedanken im Kopf, mal einen ausführlichen Bericht über Unterschiede, Gemeinsamkeiten und persönliches Fazit zu den Plattformen zu schreiben.
Jedenfalls war es draußen ungemütlich, im linearen Fernsehen lief der Eurovision Song Contest und ich saß auf dem Zwift Ride und radelte virtuell den Coffee Trail in Kolumbien entlang.

Grundsätzlich gefällt mir MyWhoosh gut, auch wenn ich nicht durch Knopfdruck am Zwift Ride Lenker schalten kann, sondern unten rechts am Smartphone-Display die (viel zu kleinen) Flächen nach links bzw. rechts drücken muss, um an meinem Rollentrainer zu schalten. Dafür kostet es nichts und sieht Zwift wirklich ähnlich.
Mal schauen, ob ich dabei bleibe, oder doch mal Rouvy ausprobiere.
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