Fiddler’s Green & Versengold in Rostock

Im IGA-Park in Rostock finden im Sommer Open-Air-Konzerte statt. Und wenn es Versengold und Fiddler’s Green schon in unsere Nähe verschlägt, sind wir natürlich gern dabei!

Der Vorteil der Bühne im IGA-Park ist, dass sie eine Art Zelt als Dach hat, sodass man nicht im Regen stehen muss. Aber trotz September war das Wetter heute trocken, sodass wir uns darum keine Sorgen machen mussten.

Seltsamerweise war der Einlass um 18 Uhr und der Konzertbeginn sollte um 18:30 Uhr sein, was eine relativ kurze Einlassspanne ist. Als wir um kurz nach sechs vor Ort eintrafen, ging die Einlassschlange noch ganz über die Brücke der Bundesstraße rüber Richtung Parkplatz. Ohje. Doch alles ging flott, da wohl nur auf Rucksäcke und Flaschen kontrolliert, jedenfalls nicht abgetastet wurde. So erreichten wir das Gelände um kurz nach halb, als Fiddler’s Green just zu spielen angefangen hatte. Es war nicht drängend voll und so ergatterten wir gute Plätze direkt vor der Bühne.

Fiddler’s Green ist eine 1990 gegründete deutsche Folk-Rock-Band aus Erlangen.

Fiddler’s Green schreibt und spielt Musikstücke im Stil des – von der Band so bezeichneten – Speedfolk bzw. des irischen Folk und des Folk-Rock. Teilweise werden auch Elemente aus anderen Musikrichtungen wie Ska, Punk, Metal und Reggae übernommen.

Quelle: Wikipedia

Ich mag Fiddler’s Green sehr und habe sie schon oft live gesehen. Es gibt sie mittlerweile seit 35 Jahren und es ist für mich ein wenig verwunderlich, dass sie sozusagen die Vorband von Versengold geworden sind. Für mich persönlich sind beide Bands ähnlich groß, aber Versengold scheint mittlerweile allgemein bekannter geworden zu sein. So war nach einer Stunde leider schon Schluss, aber da mein letztes Fiddler’s Green Konzert über zwei Jahre her ist, habe ich mich sehr gefreut, sie wieder live zu sehen.

Früher war allerdings mehr „Wall of Folk“ und das Publikum heute war viel ruhiger, als ich es von solchen Konzerten gewohnt bin.

Punkt 20 Uhr kam dann Versengold auf die Bühne. Man merkte sofort, dass die meisten Besucher für diese Band da waren und die Stimmung war entsprechend euphorisch.

Versengold ist eine deutsche Pop-Rock- und Mittelalter-Folk-Band aus Osterholz-Scharmbeck. Versengold wurde 2003 im Heimatort von Sänger Malte Hoyer, Osterholz-Scharmbeck in der Nähe von Bremen, gegründet.

Die Band professionalisierte sich über die Jahre und auch der Stil wandelte sich, erst hin zu keltischen Elementen, später rückten Rock und Folk stärker ins Zentrum.

Quelle: Wikipedia

Es wurde gut mitgesungen und getanzt, aber gleichzeitig war es in der Menge sehr angenehm. Niemand pogte rücksichtslos und man hatte genug Platz zum „Däncen“. Auch ich finde Versengold super, sie haben in über 20 Jahren Bandgeschichte viele gute Lieder rausgebracht – mittlerweile allerdings auch ein paar neue Songs, die mir persönlich zu sehr in Richtung Schlagermusik gehen.

Obwohl es der letzte Auftritt ihrer Eingenordet-Tour war, gab es scheinbar keine Extrasongs und es war schon um 21:30 Uhr überraschend früh Schluss. Und das trotz Freitag … So ging es im Anschluss noch auf einen Nachtisch in die Innenstadt, in der „60 Seconds to Napoli“ zum Glück noch geöffnet hatte.

OMNOMNOMNOMNOM!

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