Versengold beim Bürgerfest in Bremen

Der Tag der Deutschen Einheit wurde dieses Jahr mit einem großen Bürgerfest vom 2. bis 4. Oktober in Bremen gefeiert.

In der ganzen Stadt gab es diverse Aktionen, Stände und auch Bühnen mit Musik. So hatten wir vor einiger Zeit festgestellt, dass Versengold am Sonntagabend dort auftreten würde. Und wie der Zufall so will sollten wir an genau diesem Tag über Bremen zurück nach Hause fahren. Perfekt! Wir planten den Zwischenstopp lose ein, denn das Konzert war kostenlos und ohne Tickets, sodass wir spontan sein konnten.

Heute passte dann alles. Das Wetter war für Anfang Oktober perfekt: 17 °C und Sonnenschein!

Wir erreichten das Fest zum Tag der Deutschen Einheit nachmittags, flanierten ein bisschen durch den Schnoor und an der Weser lang und stärkten uns abends mit sehr leckeren Burgern im Restaurant „1885 Die Burger„. Sehr empfehlenswertes Restaurant, bei dem wir zum Glück auch ohne Reservierung einen Platz bekamen, obwohl es generell auch sehr gut bewertet ist.

Mein „Ischa Freimaak 2026“ Burger war ein Laugenburger-Bun mit Weser-Beef, Kräuterkäse, gebratenen Waldpilzen in Knoblauchcreme und hausgemachten Zwiebelsauce. Sehr geil!

Dann war es auch fast 20 Uhr, also machten wir uns auf den Weg zur Radio Bremen Bühne, die sich auf dem Domshof befand. Der Platz war gut gefüllt, aber wir hatten trotzdem keinerlei Probleme, bis nach vorne zu gehen und einen guten Platz zu ergattern.

Es ging pünktlich los und die Band schaffte es, das bunt gemischte Publikum gut anzuheizen. Um uns herum gab es viele Fans mit Versengold-Merch inklusive einem Versengold-Tattoo auf dem Unterarm, was allerdings nicht bedeutet, dass viel getanzt wird. Ich habe das Gefühl, dass Versengold mit ihren vielen Fernsehgarten-Auftritten eine Menge Fans gewonnen hat, die lieber rumstehen und endlos filmen, statt zu tanzen und das Konzert abseits des Smartphonedisplays zu erleben. Das war mir letzten Monat in Rostock schon bewusst geworden und heute fiel es mir wieder auf. Aber man muss an dieser Stelle auch anmerken, dass das heutige Konzert auf dem Domshof kostenlos war und somit vermutlich auch viele Leute da waren, die sonst nicht auf ein Versengold-Konzert gehen würden. Deshalb war ich positiv überrascht, wie gut die Stimmung generell war.

Übrigens ist nicht nur der Bühnenaufbau derselbe wie bei den letzten Konzerten, auch die Setlist kam mir sehr bekannt vor – inklusive „das sind die letzten 30 Sekunden des Konzerts!“, gefolgt von zwei weiteren Songs 😉.

Nach rund eineinhalb Stunden war dann Schluss. Mir hat das Konzert gut gefallen und ich habe mich gefreut, dass wir den Zwischenstopp in Bremen eingelegt haben und nicht einfach nach Hause durchgefahren sind. Und wir waren trotzdem vor Mitternacht Zuhause!

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