Evanescence in Hamburg

Evanescence ist eine der Bands, die mir aus meiner Jugend noch in Erinnerung ist und die mich neben Linkin Park ebenfalls ein Stück weit geprägt hat.

Ich weiß nicht, wie oft ich damals das Album „Fallen“ gehört habe, aber es dauerte bis 2022, dass ich Evanescence bei ihrer „Worlds Collide“ Co-Headliner-Tour mit Within Temptation endlich live sehen konnte.

Evanescence ist eine US-amerikanische Alternative-Rock-Band aus Little Rock, Arkansas. Bekannt wurde die Band mit ihrem Debütalbum Fallen. Seitdem verkauften sie mehr als 30 Millionen Platten.

Quelle: Wikipedia

Auch Within Temptation gefiel mir gut, aber ich bin doch der deutlich größere Evanescence-Fan und so habe ich sofort Tickets bestellt, als sie verkündeten, dass sie 2026 wieder nach Deutschland kommen würden.

Dieses Mal war es die Tour zum Album „Sanctuary“, das vor ein paar Wochen veröffentlicht worden ist und mir sehr gefällt. So ging es heute Abend in die Barclays Arena in Hamburg und als wir den Innenraum erreichten, hatte die erste Vorband Nova Twins gerade begonnen.

Nova Twins ist eine englische Rock-Band aus London.

Die Band besteht aus der Gitarristin Amy Love und der Bassistin Georgia South, die beide seit ihrer Kindheit befreundet sind.

Quelle: Wikipedia

Ich kannte Nova Twins nicht, aber sie waren ein guter Anfang für den Abend. Manche Lieder waren mir allerdings zu experimentell.

Weiter ging’s mit Poppy, die ich kannte, weil sie gemeinsam mit Evanescence und Spiritbox das Lied „End of you“ veröffentlicht hat.

Poppy beschreibt sich selbst als ein „Kawaii-Barbie-Kind“ und sagt, ihr Style sei von J-Pop-Künstlern geprägt. Ihre Musik beschreibt sie als „Musik, die dich dazu bringt, die Welt beherrschen zu wollen“.

Poppy (* 1. Januar 1995 in Boston, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Sängerin und Internet-Persönlichkeit.

Quelle: Wikipedia

Als ich im Vorfeld von Poppy als Vorband erfahren hatte, hörte ich in ein paar Songs rein und ich fand sie ganz gut. Auch live gefiel sie mir heute, wobei sie mich nicht so umgehauen hat, dass ich mir Tickets für ein Poppy-Konzert kaufen würde.

Um halb Zehn startete dann Evanescence. Mittlerweile war der Innenraum gut gefüllt, aber wir hatten gute Plätze recht weit vorne. Mir fiel allerdings schnell auf, dass kaum getanzt wurde. Stattdessen waren überraschend viele Millenials damit beschädigt, Lied für Lied komplett mitzufilmen.

Wenn man deshalb die Bühne nicht mehr sieht, ist das ziemlich nervig! 🙄 Immerhin wurde man so nicht angerempelt und nach ein paar Songs hatte ich einen Platz gefunden, von dem aus ich einigermaßen gut sehen konnte.

Abgesehen davon, dass mir der Auftritt von Evanescence sehr gut gefallen hat, fand ich auch das Bühnenbild überraschend aufwändig. Es gab über der Bühne bis hinein in den Innenraum eine Installation von Kabeln, die sich bewegen und bunt leuchten konnten und die sozusagen den riesigen Bildschirm hinter der Bühne integriert waren. Das sah richtig gut aus!

Noch beeindruckender war für mich die Stimme der Sängerin Amy Lee, die live meiner Meinung nach noch besser klingt als „vom Band“. Die Songs klangen großartig und ich habe mich sehr gefreut, live dabei sein zu dürfen. Bei Evanescence gefallen mir sogar die emotionalen Songs, vielleicht genau deshalb, weil es eine prägende Band aus meiner Jugend ist.

Das war klasse, bei ihrer nächsten Tour bin ich gern wieder dabei!

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