Vor rund einem Monat gab der Sänger Marteria bekannt, dass er zusätzlich zur längst geplanten „Zum Glück In Die Zukunft 2026“-Tour eine Warm-Up-Tour in drei kleinen Clubs geben wird. Neben Magdeburg und Braunschweig stand auch Lübeck auf dem Plan und sowas lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Glücklicherweise klappte die Ticketbestellung, denn schon nach einer halben Stunde war das Konzert ausverkauft.
Heute Abend ging es also ins Rider’s Café, in dem wir schon einige Male zu Gast gewesen waren. Meistens waren die Konzerte nicht ausverkauft, sodass man genug Platz hatte und problemlos zur Bar oder Toilette gelangen kann. Bei der ausverkauften geheimen Clubtour von Mr. Hurley und den Pulveraffen war es allerdings auch schon einmal sehr „kuschelig“ gewesen. Und wenn Marteria mal in der Stadt ist, endet es natürlich genau so 😉. Neu war für mich dann aber doch, dass Frauen beim Einlass mit einem Metalldetektor „durchleuchtet“ wurden, weil es nur männlichen Securitys gab.
Die Stimmung war trotz gut gefüllter Location entspannt und um 20:10 Uhr legte Marteria los, begleitet von einer Band sowie weiteren Sängerinnen und Sängern. Im Club war es schon vor Beginn warm, aber dann wurde es richtig heiß. Das passte richtig gut zur Feierstimmung, denn Marten und seine Band haben richtig gut abgeliefert.

Zwei Stunden lang gab es neue Songs und alte Hits und es wurde ordentlich gefeiert. Das hat richtig Laune gemacht und dank des kleinen Clubs war man ganz nah dran. Unsere Platzwahl oben auf der Tribüne war für gute Sicht wunderbar, aber zum Ende hätte man unten sein müssen, denn Marteria sprang zum letzten Song „Adrenalin“ mehrfach ins Publikum. Das war voller Einsatz!


Das Fazit ist, dass Konzerte mit 400 Leuten in kleinen Clubs ganz anders sind als irgendwo in der Menge von Tausenden in einer riesigen Halle zu stehen. Meine Empfehlung zu kleinen Konzerten: Immer machen!
Und ganz nebenbei fiel mir dank setlist.fm auf, dass dies wohl mein 500. Konzert gewesen ist:

Dazu sei gesagt, dass ein Konzert hier ein Auftritt ist und somit ein Konzertbesuch einer Band mit zwei Vorbands als drei Konzerte gezählt werden. Ich habe also schon 500 Musikerinnen/Musiker/Bands auf der Bühne gesehen – wahrscheinlich sogar noch mehr, denn von früher konnte ich mich nicht an alle Vorbands erinnern.
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