Saltatio Mortis im Schweriner Schloss

Heute Abend war ich zum ersten Mal im Schweriner Schloss – und zwar für ein Konzert. Saltatio Mortis macht seit einigen Jahren eine Burgentour, die meines Wissens nach bis letztes Jahr leider ausschließlich Austragungsorte im Süden Deutschlands hatte. Dort gibt es zugegebenermaßen auch mehr Burgen. Die diesjährige „Burgentour: Staub & Schatten“ überraschte mich dann mit einem Konzert in Schwerin – und zwar im Innenhof des Schweriner Schlosses, das übrigens auch der Sitz des Landtags Mecklenburg-Vorpommern ist.

Zwar habe ich Saltatio Mortis in letzter Zeit oft gesehen (meine setlist.fm-Liste listet 13 Konzerte auf), aber die Kulisse des Schweriner Schlosses klang spannend und Spaß machen die Konzerte ja auch. Ob es eine Vorband geben sollte, war lange unklar. Auf den Tickets und online stand für Schwerin nichts, andere Burgentour-Konzerte variierten stark mit keiner bis hin zu zwei Vorbands. Als der Start letzte Woche dann von 19 auf 20 Uhr korrigiert worden war, vermuteten wir, dass es wohl keine Bands außer Saltatio Mortis geben würde – und so kam es dann auch.

Pünktlich um 20 Uhr ging es los. Die Location im Innenhof des Schlosses ist schon etwas Besonderes, so ganz umgeben von prunkvollen Wänden mit goldenen Verzierungen. Außerdem war es ein recht leises Konzert und zwar so leise, dass ich meine Konzert-Ohrstöpsel direkt wieder weggepackt habe, weil es mir mit Gehörschutz zu leise war. Keine Ahnung, wann das zum letzten Mal vorgekommen ist.

Saltatio Mortis machte gute Stimmung, allerdings war der Großteil der Fans zumindest in meinem Umfeld recht träge, allerdings nicht zu träge um ihre Smartphones dauernd hochzuhalten, um minutenlang zu Filmen. Und dann auch noch mit Klapphüllen, sodass man wirklich gar nichts mehr sieht. Orrr …

Ich für meinen Teil hatte aber Spaß und es gab erfreulicherweise auch genug Platz zum Tanzen. Das Konzert war übrigens nicht ausverkauft, was ich bei Saltatio Mortis nicht erwartet hätte.Noch eine Überraschung war dann FiNCH, der für den Song „KEiNE REGELN“, bzw. „Alles unter Hausverbot ist rausgeschmissenes Geld“, wie ich ihn nenne, mit auf die Bühne kam. Ich dachte erst „Wer ist denn der Typ im SaMo-Shirt?“, bis ich ihn dann doch erkannte. 😅

Insgesamt war die Stimmung richtig gut und das Publikum war angenehm. Sollen sie doch rumstehen und nicht tanzen, das stört mich nicht. Und somit war das mein vierzehntes Saltatio-Mortis-Konzert, mal schauen wann es das nächste gibt.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert