Aus http://blog.ferrarigirl.de wird https://blog.liz1337.de – und das war bitter nötig!

Bisher habe ich meinen Lauf-Blog komplett über Strato laufen lassen, aber es stellte sich heraus, dass das für mich einige Nachteile hatte. Das Schlimmste war, dass es mir nicht ohne weitere monatliche Kosten möglich war, ein SSL-Zertifikat und somit HTTPS für meine Domain zu unterstützen 🙄. Somit habe ich mich entschieden, das Backend umzuziehen und alles selbst in die Hand zu nehmen.
Dabei habe ich viel Wissen nutzen können und gleichzeitig noch viel mehr gelernt – was mir ebenfalls gleichzeitig Spaß gemacht und mich zum Verzweifeln gebracht hat. Aber jetzt ist dieser Blog in einem Zustand, mit dem ich grundsätzlich zufrieden bin und mit dem ich endlich wieder Beiträge schreiben und veröffentlichen kann, ohne mich über technische Probleme zu ärgern.
Mein nächstes technisches Vorhaben ist die Unabhängigkeit von Instagram. Ich sehe das Unternehmen Meta schon länger kritisch, aber zugegebenermaßen ist Instagram ein toller Ort, um meine sportlichen Fortschritte festzuhalten und zu teilen. Mit kleinen Goodies wie „Heute vor 5 Jahren“ erinnerte ich mich gern zurück, wo ich einmal war und bis wohin ich seitdem gekommen bin.
Auf der anderen Seite sollte man sich bei der Nutzung von Meta-Services wie WhatsApp, Instagram oder Facebook auch im Klaren darüber sein, dass man sehr gläsern wird:
- Fiese Schnüffelei: Meta und Yandex spionierten Nutzer ihrer Android-Apps aus (heise.de)
- Geheimes Tracking: Facebook- und Instagram-User werden selbst im Inkognito-Modus überwacht (netzwelt.de)
Außerdem gibt es seit einigen Wochen ein neues „Feature“ (die Anführungszeichen sind ironisch zu lesen): Instagram verlangt 7,99 € pro Monat, damit man Instagram werbefrei nutzen kann. Zahlt man diesen Betrag nicht, erhält man personalisierte Werbung. Ein empfehlenswerter Artikel zu den Hintergründen dieser Neuerung ist „Ein kleiner Klick für Dich, ein großer Klick für Mark Zuckerberg“ (digitalpolitik.de). Selbes gilt übrigens für Facebook, allerdings sind es dort „nur“ 5,99 € pro Monat.
Und wenn selbst das noch nicht fragwürdig genug ist: Zusammen mit dieser Abonnement-Option zwingt Instagram jetzt zum Ansehen von Werbespots: Sowohl im Feed als auch in den Stories erscheint Werbung, die nicht überscrollt bzw. -geswipt werden kann, bevor der Timer von mindestens 5 Sekunden abgelaufen ist. Das ist so nervig, dass ich die App sofort komplett schließe, wenn die Werbung aufploppt.
Mir reicht es jedenfalls mit Instagram. Meiner Meinung nach schießt sich die App mit dieser nervigen Freeze-Werbung endgültig ins Abseits – zumindest für mich.
So habe ich nach Alternativen gesucht, um weiter meine sportlichen Fortschritte, aber auch Konzerte, Reisen und was sonst noch so passiert für mich festzuhalten und auch zu teilen, ohne meine Daten und vor allem mein persönliches Nutzungsverhalten mit irgendwem teilen zu müssen.
Meine Entscheidung fiel auf WordPress. Hier habe ich volle Kontrolle über Organisation und Visualisierung meiner Beiträge und die generelle Anordnung ist, wie bei Social-Media-Plattformen wie Instagram üblich, chronologisch.
Ich bin also gerade dabei, meine Instagram-Historie in WordPress zu übertragen, damit sie nicht verloren geht (mehr dazu eventuell in einem separaten Beitrag, falls technisches Interesse besteht) und überlege, wie ich in Zukunft Dinge auf diesem Blog veröffentlichen will.
Gerade stelle ich mir unterschiedliche Kategorien wie „Laufen“, „Sport“, „Konzerte“ oder „Reisen“ vor und rede mir ein, dass Blogbeiträge nicht zwingend lange Texte enthalten müssen, sondern durchaus im „Instagram-Style“ aus einem Bild und ein bisschen Beschreibung bestehen könnten 😉. Aber das alles ist noch in der Findungsphase.
Das war’s erstmal mit meinem ersten Beitrag auf meiner neuen WordPress-Instanz mit neuer Domain, ich hoffe, sie gefällt euch.
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